Deutsch als Zweitsprache
Deutsch als Fremdsprache (Anfänger)
Das Genoveva-Gymnasium nimmt als einziges Gymnasium in Köln und Umgebung Schülerinnen und Schüler auf, die keine oder fast keine Kenntnisse der deutschen Sprache haben. Voraussetzung ist, dass sie sehr gute Zeugnisse aus ihren Heimatländern vorweisen können, die erwarten lassen, dass die gymnasiale Laufbahn erfolgreich abschließen werden.
Diese Schülerinnen und Schüler werden ihrem Alter entsprechend einer regulären Schulklasse zugeteilt. Es gibt keine „Integrationsklassen“ wie an anderen Schulen.
Die Schülerinnen und Schüler bekommen im ersten Jahr ihres Aufenthaltes am Genoveva-Gymnasium über den Regelunterricht hinaus Unterricht in Deutsch als Fremdsprache. Der Unterricht umfasst 3 bis 4 Schulstunden pro Woche.
Mit Ausnahme der Fremdsprachen brauchen in den anderen Fächern während des ersten Jahres keine Noten gegeben werden. Wenn Noten gegeben werden, sollen diese in erster Linie die Leistungssteigerung widerspiegeln.
Nach Abschluss des Anfängerkurses gehen die Schülerinnen und Schüler in das Förderprojekt „Tell Me More“ über.
Deutsch als Zweitsprache/Deutsch als Fremdsprache (Fortgeschrittene)
Das Förderprojekt „Tell me more“
Ziel des Förderprojektes Deutsch als Fremdsprache (DaF) ist es, Schülern und Schülerinnen, die entweder als Fortgeschrittene Deutsch als Fremdsprache lernen oder Deutsch als Zweitsprache neben ihrer Muttersprache sprechen, in ihrer mündlichen und schriftlichen Sprachkompetenz zu fördern und sprachliche Defizite auszugleichen.
Die Schülerinnen und Schüler werden von den jeweiligen Deutschlehrern zum Training ausgesucht und entsprechend ihren Sprachkenntnissen und -fähigkeiten einem Niveau zugeordnet, das sich am gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen orientiert.
Sie arbeiten selbstständig an PCs mit dem Selbstlernprogramm „Tell me more“. Dabei werden sie ständig von einem DaF-Lehrer beraten und begleitet. Die Schule verfügt derzeit über 15 Computerplätze. Jeder Schüler soll etwa 3 bis 4 Stunden pro Woche mit dem Programm arbeiten.
Das Training besteht aus systematischen Übungen zu Wortschatz, Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben sowie Lerneinheiten zur Grammatik. Die PCs sind mit Headsets versehen, damit auch die Aussprache gezielt geübt werden kann. Jede Schülerin kann im eigenen Lerntempo arbeiten.
Schülerinnen und Schüler der höheren Klassen haben zudem in einem freien Modus des Programms die Möglichkeit, auch gezielt individuelle Defizite aufzuarbeiten.
Für diese Schüler und Schülerinnen besteht zudem die Möglichkeit, das Programm als „Business-Version“ mit einer Orientierung am beruflichen oder universitären Sprachgebrauch zu bearbeiten.
Presse zum Projekt Deutsch als Zweitsprache
06.12.2011: Deutschkurs als Hilfestellung (Kölnische Rundschau)
25.11.2011: Fremdsprache Deutsch lernen (Kölnische Rundschau)
03.11.2011: Besuch aus Taiwan und Hongkong (Kölner Stadtanzeiger)
06.09.2011: Großer Einsatz bei schlechten Bedingungen (WDR „Quarks & Co“, Fernsehbeitrag)
10.06.2011: Gemeinsamkeit lernen (WDR „Lokalzeit“, Fernsehbeitrag)


