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Latein (WP II)

► Steckbrief

Latein ist die „Muttersprache“ Europas. Nicht nur die romanischen Sprachen Italienisch, Französisch, Spanisch, Portugiesisch und Rumänisch sind aus ihr hervorgegangen, sondern auch andere Sprachen wie Englisch und Deutsch stehen in enger Beziehung zur Sprache der Römer.

Im Zentrum des Lateinunterrichts steht die Arbeit mit lateinischen Texten. Die Übersetzung vom Lateinischen ins Deutsche fördert auch die Sprachkompetenz des Deutschen und die Erarbeitung der lateinischen Grammatik fördert das Verständnis der grammatischen Strukturen im Deutschen. So schult der Lateinunterricht das logische Denken und den strukturellen Umgang mit Sprache. Schülerinnen und Schüler werden im Lateinunterricht zu Genauigkeit erzogen und ihr Deutsch wird differenzierter, weil sie überlegen müssen, welcher deutsche Begriff und Satzbau am treffendsten ist.

Das Denken der Schüler wird durch die Auseinandersetzung mit dem Fremden, aber auch mit Gegenständen, die unserem Denken vertraut sind, geschult. Die römische Kultur bildet zusammen mit der griechischen die kulturellen Grundlagen Europas (z.B. Rechtswesen, Politik, Philosophie etc.). Aber auch diejenigen, die die spontane Reaktion in Englisch und Französisch nicht so gut beherrschen, sondern lieber „in Ruhe“ nachdenken, sollten sich überlegen, ob Latein nicht eine vernünftige Alternative im sprachlichen Bereich ist.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass der Lateinunterricht wesentlich zu einer verbesserten Allgemeinbildung und zu einem differenzierten Kulturverständnis beiträgt. Er ist eine „Schnittmenge“ zwischen modernen Fremdsprachen, Deutsch, Geschichte, Religion und Philosophie.

Wer am Ende der Mittelstufe Latein weiter fortführen möchte, kann in der Oberstufe in der Jg. Q2 das Latinum erwerben.