Genoveva-Gymnasium
Köln
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Dienstag, 05. Dezember 2017

Geno-Lateiner in der ältesten Stadt Deutschlands unterwegs

von den Geno-Lateinern


Die Lateiner der Klassen 7 bis 9 besuchten die Stadt Trier in Rheinland-Pfalz, die bei den Römern „Augusta Treverorum“ hieß.

Zuerst stiegen wir alle auf das berühmte Stadttor von Trier, die „Porta Nigra“ (das „schwarze Tor“), und genossen von oben den Blick auf die Stadt. Viele Kinder waren beeindruckt davon, dass die Römer vor fast 2000 Jahren ein so riesiges Bauwerk errichten konnten, welches heute das besterhaltene römische Stadttor Deutschlands ist.

Danach erkundeten wir in Kleingruppen die Stadt Trier mithilfe einer Stadtrallye. Neben der Suche nach lateinischen Inschriften mussten auch viele lustige Fotoaufgaben bearbeitet werden. Leider fiel die Rallye im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser, aber das gefiel manchen Schülern sogar besonders: „Wir haben uns gefühlt wie bei den Tributen von Panem! Und der Regen hat das alles noch viel dramatischer gemacht! Das war voll cool!“ fand zum Beispiel eine Schülerin aus der 9c. :-)

Nach der Rallye und einer Mittagspause ging es gemeinsam zu den Kaiserthermen. Dachte man auch zunächst, dass man dort nur ein paar alte Ruinen zu Gesicht bekommen würde, entpuppten sich besonders die unterirdischen Gänge als absolut sehenswert – und total gruselig! Viele hatten riesigen Spaß daran die anderen zu erschrecken und man hörte so manches panische Kreischen unter der Erde…  

Zuletzt besuchten wir noch das Trierer Amphitheater, das früher einmal 20.000 Zuschauern Platz geboten hat. Es war toll, aber auch etwas komisch, auf dem runden Sandplatz zu stehen und sich vorzustellen, dass hier einmal Gladiatorenkämpfe und Tierhatzen stattgefunden haben! Bei unserer Exkursion gab es zwar keine Kämpfe, dafür aber eine Siegerehrung, bei der die Rallye-Gewinner schöne Preise und jede Menge Applaus einheimsen konnten.

So lautete auch das Fazit von Ardis und Sadik aus der 7. Klasse: „Unser Ausflug nach Trier war sehr schön und wir haben sehr viel dazu gelernt. Wir würden euch empfehlen, nach Trier zu fahren.“