Genoveva-Gymnasium
Köln
Genoveva-Gymnasium
Köln
Dienstag, 30. Oktober 2018

Schülerinnen auf den Spuren von Rittern und Römern

von Atin, Madina, Selin, Zaineb und Frau Krüger


Die wohl kleinste Wandertagsgruppe des Genos, bestehend aus Atin, Madina, Selin und Zaineb aus der Q1 sowie Frau Krüger, verbrachte einen Tag in der Voreifel rund um Frau Krügers Heimatdorf Satzvey. Dies sind die Erlebnisse der fünf Wandersfrauen: Nachdem wir am Bahnhof in Satzvey angekommen waren, machten wir uns direkt auf den Weg zur berüchtigten Burg Satzvey. Wir erfuhren, dass das Grundstück der Burg für verschiedene Events genutzt wird wie zum Beispiel für Ritterspiele oder mittelalterliche Feste und Veranstaltungen. Es war sehr gut erhalten und man hatte das Gefühl, ins Mittelalter zurück gereist zu sein. 

Danach waren wir bei Frau Krügers Großeltern, die uns herzlich empfingen. Wir haben ihren schönen Garten und ihr altes Bienenhaus angeschaut, bevor wir dann zusammen mit Frau Krügers Vater zum Wandern aufbrachen. Nach der langen Wanderung durch den Wald kamen wir an den Katzensteinen an. Es handelt sich dabei um Buntsandsteinfelsen, die vor Millionen von Jahren einmal von Erde bedeckt waren, heute aber größtenteils freiliegen. Es ist nachgewiesen, dass in der Vorzeit Höhlenmenschen unter mindestens einem der Felsen gelebt haben und auch die Römer kannten die Katzensteine, denn sie haben sie als Steinbruch benutzt, was man sehr gut daran erkennen konnte, dass an manchen Stellen quadratische Blöcke aus den Felsen geschnitten worden waren. Nicht weit entfernt von den Katzensteinen fanden wir Originalteile des alten Römerkanals, der von der Eifel nach Köln führte. Man konnte noch ganz genau sehen, woher der Kanal früher verlaufen ist, und wir staunten, dass die Römer schon damals ein so geniales Wasserleitungssystem hatten. Nach dem Besuch der Katzensteine servierte uns Frau Krügers Mutter selbstgemachte Waffeln. Insgesamt war der Tag sehr schön, lehrreich und aufregend. Zwar war der Spaziergang im Wald für manche etwas anstrengend, aber der Gedanke an die Waffeln hat uns motiviert, weiterzulaufen.