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„Auf Kölner Nacken“: WPII-Politik-Kurs holte Fördergelder für Mental-Health-Workshop an die Schule

Erstellt von Ceylan Ergat |

Wie lässt sich zeigen, dass Politik nicht nur im Lehrbuch existiert, sondern unmittelbar vor der eigenen Haustür wirksam wird? Der WPII-Politik-Kurs der Jahrgangsstufe 9 bewies unter der Leitung von Ceylan Ergat eindrucksvoll, wie gelebte politische Partizipation aussehen kann. Das Ergebnis war ein professioneller Workshop zum Thema Selbstfürsorge, der nicht in der Schule, sondern in den Räumen des Jugendrings Köln stattfand – komplett finanziert durch Fördermittel der Stadt Köln.

Von der Idee zum Förderprojekt

Als Projektleitung setzte Ceylan Ergat bewusst auf ein hohes Maß an Eigenverantwortung. Statt fertige Lösungen zu präsentieren, begleitete sie die Schülerinnen und Schüler als Coach im Hintergrund. Die Neuntklässler standen vor der Aufgabe, ein eigenes Konzept zu entwickeln, Fördergelder einzuwerben und die organisatorische Abstimmung mit dem Jugendring zu übernehmen.

„Es ging mir darum, den Schülerinnen und Schülern das Werkzeug an die Hand zu geben, um ihre eigenen Interessen in der Stadtgesellschaft durchzusetzen“, erklärte Ergat. Dass der Workshop am Ende tatsächlich „auf Kölner Nacken“ umgesetzt wurde – finanziert über städtische Mittel – war der verdiente Erfolg einer monatelangen Vorbereitung.

Ein Projekt, das Jahrgänge verbindet

Ein besonderer strategischer Kniff war die Einladung der Q1. Dadurch entwickelte sich die Veranstaltung zu einem stufenübergreifenden Projekt, bei dem die Neuntklässler der Oberstufe etwas boten, das sonst selten möglich ist. In den modernen Räumlichkeiten des Jugendrings entstand eine Atmosphäre auf Augenhöhe, die im normalen Schulalltag kaum vorkommt.

Stimmen aus der Schülerschaft

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden unterstrichen die Wirkung des Projekts:

  • Ein Schüler der Q1 meinte: „Ehrlich gesagt war ich überrascht, dass die Neuntklässler so ein fettes Ding klargemacht hatten. Dass sie uns in den Jugendring eingeladen hatten und das Ganze ‚auf Kölner Nacken‘ lief, beeindruckte uns echt – der Vibe war viel lockerer als in der Schule.“
  • Ein Schüler aus der 9. Klasse sagte: „Wir wollten zeigen, dass wir nicht nur Theorie im Unterricht machen, sondern wirklich etwas bewegen können. Zu sehen, dass die Älteren unsere Tipps zur Selbstfürsorge ernst nahmen, war ein cooles Gefühl.“

Ein Modellprojekt für die Zukunft

Durch die gezielte Begleitung von Ceylan Ergat entwickelte sich aus einer normalen Unterrichtseinheit ein Leuchtturmprojekt unserer Schule. Es zeigte, dass politische Bildung besonders stark ist, wenn sie den geschützten Raum der Schule verlässt und die Ressourcen der Stadt aktiv nutzt.

Ein herzlicher Dank geht an den Kölner Jugendring für die Gastfreundschaft und die professionelle Unterstützung.

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