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Theorie trifft Straße: Q1-Projektkurs von Frau Ergat unterstützt obdachlose Menschen in Köln

Erstellt von Ceylan Ergat |

Was bedeutet soziale Verantwortung in einer Großstadt wie Köln? Der Projektkurs Pädagogik-Politik der Q1 unter der Leitung von Frau Ergat stellte sich dieser Frage nicht nur theoretisch, sondern entwickelte ein praktisches Hilfsprojekt für obdachlose Menschen in der kalten Jahreszeit. Möglich wurde dies durch Fördermittel der Stadt Köln über den Jugendring – im Kurs hieß es stolz: Das ging alles „auf Kölner Nacken“.

Projektplanung von Analyse bis Antragstellung

Frau Ergat begleitete die Schülerinnen und Schüler durch alle Schritte des Projektmanagements: von der sozialpolitischen Analyse der Obdachlosigkeit über pädagogische Reflexionen bis hin zur Erstellung eines Förderantrags. Das Kursprojekt überzeugte die Stadt Köln, sodass die Jugendlichen eine Zusage erhielten und erstmals erlebten, wie politische Partizipation und Ressourcenaktivierung konkret funktionieren.

Hilfe mit Haltung: Begegnungen auf Augenhöhe

Mit dem bewilligten Budget organisierte das Projektteam die Ausgabe von Lebensmitteln und warmen Getränken. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der respektvollen Begegnung mit obdachlosen Menschen. Der Kurs bereitete sich intensiv auf die Gespräche vor, um Berührungsängste abzubauen und die Menschen mit Würde und Offenheit zu treffen.

Stimmen aus dem Kurs: „Politik zum Anfassen“
  • „Wir hätten nie gedacht, dass wir die Fördermittel wirklich bekommen. Das war ein echter Motivationsschub – Politik zum Anfassen.“
  • „Die Vorbereitung hat uns Sicherheit gegeben. Die Gespräche auf der Straße waren sehr intensiv und haben uns gezeigt, dass wir etwas bewirken können.“
Ein starkes Beispiel für gelebte Partizipation

Das Projekt zeigt, wie engagiert und verantwortungsbewusst Schülerinnen und Schüler handeln, wenn sie Methodenkompetenz und Vertrauen erhalten. Der Dank des Kurses gilt dem Kölner Jugendring und der Stadt für die unkomplizierte Unterstützung. Frau Ergat würdigt besonders die Empathie und Professionalität, mit der die Gruppe ein Zeichen für Mitmenschlichkeit in Köln setzen konnte.

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