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150 Jahre Genoveva-Gymnasium

150 Jahre Genoveva-Gymnasium Köln-Mülheim, das sind 150 Jahre Bildung, Gemeinschaft und Engagement im Stadtteil. Das Jubiläum prägte das gesamte Schuljahr 2026 und wurde mit vielen Veranstaltungen, Projekten und einem großen Fest gefeiert. Dabei wurde nicht nur auf die lange Geschichte der Schule zurückgeblickt, sondern auch gemeinsam über die Zukunft nachgedacht. Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte, Eltern, Ehemalige und Nachbarinnen und Nachbarn gestalteten die Feierlichkeiten aktiv mit. So wurde das Jubiläumsjahr zu einem besonderen Erlebnis für die ganze Schulgemeinschaft.

Den Auftakt bildete der „Kulturfrühling am Geno“. Bei Lesungen, Konzerten, Gesprächen und Aufführungen zeigte sich, wie vielfältig das kulturelle Leben an unserer Schule ist. Beim Schulkonzert „Sounds of Geno“ präsentierten Schülerinnen und Schüler ihr musikalisches Können. Der traditionelle Kulturabend machte schließlich das gesamte Schulgebäude zur Bühne für Tanz, Theater, Musik und Kunst.

Unter dem Motto „Geno, du bes e Jeföhl“ beschäftigte sich die ganze Schule während einer Projektwoche mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Genoveva-Gymnasiums. Viele Gruppen arbeiteten gleichzeitig an Programmpunkten für das Jubiläumsfest, entwickelten Dekorationen oder planten Spiel- und Mitmachangebote. Mit viel Kreativität entstanden Bühnenbeiträge, Ausstellungen und selbst gestaltete Details für die Feier. Überall war zu spüren, wie viel Herzblut die Schülerinnen und Schüler in ihre Projekte investierten. So wurde die Projektwoche zu einem sichtbaren Ausdruck des besonderen Gemeinschaftsgefühls am Geno.

Der offizielle Festakt brachte zahlreiche Gäste aus Politik, Schulverwaltung und Stadtgesellschaft zusammen. Der Oberbürgermeister der Stadt Köln Torsten Burmester gratulierte persönlich zum Jubiläum und lobte die Offenheit und Herzlichkeit, die er am Geno erlebt habe. Die Schuldezernentin Martina Galilea wies in ihrem Grußwort auf die besondere Lernatmosphäre und das starke Gemeinschaftsgefühl hin, das die Schule seit vielen Jahren auszeichnet. Schülerinnen und Schüler könnten sich hier nicht nur fachlich, sondern auch persönlich entwickeln. Mehrfach wurde hervorgehoben, wie sehr das Genoveva-Gymnasium für Vielfalt, Integration und Chancengerechtigkeit steht. Dass die Schule 2011 mit dem Deutschen Schulpreis ausgezeichnet wurde, ist bis heute ein Zeichen für diese erfolgreiche Arbeit.

Für ein Lächeln im Publikum sorgte das Interview mit Berna und Christian Joisten, zwei Ehemaligen des Genos, die sich vor über 30 Jahren kennen und lieben gelernt haben und bis heute der Schule nah verbunden sind. Diese Love-Story ließ den Geno-Funken auf das Publikum überspringen und es wurde ein wenig still im Raum, weil jedem kurz bewusst wurde, dass Schule so viel mehr als Unterricht ist, als die Joistens sagten, dass dieser Ort ihr Leben für immer positiv verändert hat.

Am Nachmittag strömten viele Eltern, Geschwister, Ehemalige sowie Schülerinnen und Schüler durch die Tore und versammelten sich vor der Bühne auf dem Schulhof, wo das Schulfest um 14 Uhr von zwei Schülerinnen eröffnet wurde.

Ein besonderes Highlight des Festes war der Auftritt der Kölner Band „Miljö“. Lehrkräfte, Eltern und Schülerinnen und Schüler sangen und tanzten gemeinsam bis in den Abend hinein. Kurz nach diesem letzten fulminanten Auftritt kam unerwartet ein Gewitter. Der Regen nach diesen heißen Tagen löste Freude und Erleichterung aus. Genau wie noch zehn Stunden zuvor, am Morgen, wuselten auch hier schnell alle auf dem Schulhof, retteten die Kuchen und Brötchen, die Tische und Gläser, die Pavillons und Ballons, sodass nichts und niemand im Regen stehen gelassen wurde. Am Geno hält man zusammen – bei jedem Wetter und jeder Herausforderung – Geno, du bes e Jeföhl!“.